Variante 1 – Sprühdüsen-Einheit mit Hochdruckpumpe
Das Wasser wird aus einem See, Fluss oder Meer angesaugt, gefiltert und mit einer leistungsfähigen Hochdruckpumpe zu den Sprührohren gefördert. Die Düsen zerstäuben das Wasser in feine Tröpfchen.
Eine Dokumentation über ein Verfahren zur gezielten Regenauslösung – und den Vorschlag, es unter heutigen klimatischen Bedingungen in einer praktischen Erprobung wissenschaftlich zu prüfen.
Überall dort, wo das Verfahren angewendet wurde, fiel Regen – und das in einigen der trockensten Regionen der Welt!
Aufgrund des Klimawandels bekommen wir zunehmend auch in Zentraleuropa und der Schweiz ein südländisches Klima, während sich in den südländischen Ländern zunehmend ein Wüstenklima einstellt – nicht von heute auf morgen, aber stetig. Aufgrund dieser Tatsache betreffen die Folgen daraus nicht mehr nur die Landwirtschaft, sondern ebenso Wasserversorgung, Energieproduktion, Wirtschaft und die Gesundheit der Bevölkerung.
Aus dieser Sorge heraus erinnerte ich mich an eine Sendung, die ich vor rund 25–30 Jahren im Fernsehen gesehen hatte. In dieser Sendung wurde ein Forscherteam gezeigt, das in einer Wüstenregion mehrere etwa sechs bis neun Meter hohe Metallrohre aufgestellt hatte. Am oberen Ende dieser Rohre befanden sich sehr feine Sprühdüsen. Wasser, möglicherweise Meerwasser, wurde durch die Rohre nach oben gepumpt und dort fein zerstäubt. Ein grosser Teil des Wassers verdunstete dabei bereits in der Luft. Nachdem dieses Verfahren über eine gewisse Zeit eingesetzt worden war, konnte man in der Sendung sehen, dass in der betreffenden Region Regen einsetzte.
Aufgrund der Problematik begann ich, im Internet gezielt nach vergleichbaren Verfahren zu suchen. Dabei stiess ich auf den Schweizer Hans Hangartner und sein «Verfahren zum Bewirken von Regen». Zu meiner Überraschung fand ich Hinweise darauf, dass Hangartner seine Methode über viele Jahre hinweg in verschiedenen sehr trockenen Regionen der Welt sehr erfolgreich eingesetzt hatte. Besonders aufmerksam wurde ich auf seinen Versuch im indischen Bundesstaat Gujarat im Jahr 1988, wo nach jahrelanger Dürre während seines Aufenthalts wieder ergiebige Regenfälle einsetzten. Als ich genügend Material gesammelt hatte, entschied ich mich, über das Verfahren eine Dokumentation zu erstellen – mit dem Zweck, dieses Verfahren der gezielten Regenauslösung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Warum das Thema heute relevant ist
Trockenperioden und Regenarmut setzen Böden, Ernten und Futterversorgung unter Druck.
Niedrige Pegel und ausbleibende Niederschläge belasten Flüsse, Seen und Reserven.
Hitze und Niedrigwasser können Wasserkraft und Kühlung von Kraftwerken beeinträchtigen.
Längere Hitzeperioden wirken sich auf die Bevölkerung, Lieferketten und die Gesundheit aus.
Wasserknappheit gefährdet Lieferketten, steigert Kosten und beeinträchtigt wirtschaftliche Stabilität.
Das Verfahren
Grundlage des Verfahrens ist eine denkbar einfache physikalische Überlegung: Wird Wasser – idealerweise aus einem Bach, Fluss, See oder Meer – über ein Rohrsystem auf eine Höhe von rund fünf bis neun Metern gepumpt und dort in feinste Tröpfchen zerstäubt, vergrössert sich die gesamte Wasseroberfläche sehr stark. Dadurch kann innert kurzer Zeit eine grosse Wassermenge verdunsten. Die Verdunstung entzieht der umgebenden Luft Wärme und reichert sie gleichzeitig mit Feuchtigkeit an.
Über mehrere Tage bis Wochen fortgesetzt, kann sich daraus ein lokaler Aufwind und ein Kreislauf zwischen dem heissen Land und der angrenzenden Wasserfläche entwickeln: Feuchte Luft steigt auf, kondensiert in der Höhe zu Wolken, und die trockenere Luft strömt zur Wasserfläche zurück. Bei Meer- oder Salzwasser wirken die feinen Salzpartikel zusätzlich als Kondensationskerne für Wolkentröpfchen.
Gemäss den vorliegenden Quellen setzt der Niederschlag üblicherweise nach drei bis vierzehn Tagen ein. Die Sprüheinheit sollte möglichst unmittelbar an einem Meer, See, Fluss oder einer anderen ausreichend grossen Wasserfläche betrieben werden.
Das Regen-Macher-Verfahren entfaltet seine Wirkung umso besser, je trockener die Luft und je intensiver die Sonneneinstrahlung ist.
| Region | 1.1.–31.12.1987 | 1.1.–30.6.1988 | Nach dem Experiment 1.7.–31.12.1988 |
|---|---|---|---|
| Saurashtra und Kutch | 92,5 mm | 14,9 mm | 773,2 mm |
| Bundesstaat Gujarat | 405 mm | 75,6 mm | 1'094,3 mm |
Quelle: India Meteorological Department, Subdivisional Rainfall Data
Links: Saurashtra und Kutch · Gujarat
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Während für den Betrieb der Anlage während 14 Tagen lediglich rund 42 m³ Wasser eingesetzt wurden, fielen im Gebiet Saurashtra und Kutch im zweiten Halbjahr 1988 773,2 mm Niederschlag. Zieht man davon den durchschnittlichen Jahresniederschlag der vorangegangenen 3,5 Jahre von 202,5 mm ab, verbleiben 570,7 mm zusätzlicher Niederschlag. Auf einer Fläche von rund 109'000 km² entspricht dies einer Wassermenge von rund 62,2 Milliarden m³.
«Mit überschwenglicher Freude feiert die Bevölkerung den ersten richtigen Regen seit vier Jahren.»Tages-Anzeiger, 27. Juli 1988
Vorschlag eines Pilotprojekts
Mit meiner Veröffentlichung wollte ich Ihnen ein Verfahren vorstellen, das sich in der Praxis bewährt hat. Eine solche Anlage würde rund CHF 180'000 bis 250'000 kosten, und im Endausbau würden voraussichtlich 2 bis 3 Anlagen genügen, um gezielt im ganzen Land Regen auszulösen. Wie in der Dokumentation erwähnt, könnte mit diesem Verfahren nicht nur die Regenarmut bekämpft, sondern durch die kühlende Wirkung des Regens auch der zunehmenden Erderwärmung entgegengewirkt werden.
Mein Vorschlag ist, dass staatliche Stellen, allenfalls gemeinsam mit regionalen Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden, ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt in die Wege leiten. Die wissenschaftliche Begleitung soll den praktischen Versuch unterstützen und auswerten, ihn aber nicht durch langwierige Vorstudien, theoretische Grundsatzdiskussionen oder übermässige administrative Hürden unnötig verzögern.
Anlage pro Einheit:
ca. CHF 180'000–250'000
Möglicher Pilot:
wissenschaftlich begleitet
Partner:
Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbände
Drei Bauvarianten
Das Wasser wird aus einem See, Fluss oder Meer angesaugt, gefiltert und mit einer leistungsfähigen Hochdruckpumpe zu den Sprührohren gefördert. Die Düsen zerstäuben das Wasser in feine Tröpfchen.
In Zweistoffdüsen treffen Wasser und Druckluft zusammen. Der schnelle Luftstrom zerreisst den Wasserstrom in wesentlich kleinere Tröpfchen, bis in den Bereich weniger Mikrometer.
Vorteile: sehr feine und gut regelbare Zerstäubung, geringerer notwendiger Wasserdruck.
Diese Bauform lehnt sich an das Prinzip einer Schneekanone an. Das Wasser soll jedoch nicht gefrieren, sondern möglichst fein in warmer Luft verteilt werden und verdunsten. Ventilatoren transportieren die Tröpfchen nach oben.
Vorteile: sehr feine Zerstäubung, intensive Vermischung mit der Umgebungsluft, längere Schwebe- und Verdunstungszeit.
Das Verfahren «Der Regen-Macher» verbindet eine vergleichsweise einfache technische und physikalische Grundidee mit einem aussergewöhnlichen möglichen Nutzen. Die bisherigen Erfahrungen und Feldversuche zeigen, dass es aus meiner Sicht genügend Gründe gibt, dieses Verfahren unter den heutigen klimatischen Bedingungen erneut aufzugreifen und praktisch zu erproben.
Sollte es mit dem Regen-Macher-Verfahren tatsächlich möglich sein – wovon ich überzeugt bin – Niederschläge gezielt auszulösen oder zu fördern, könnte damit nicht nur Trockenheit bekämpft, sondern durch diese kühlende Wirkung auch der zunehmenden Erderwärmung entgegengewirkt werden. Wer kennt ihn nicht – den ausgesprochen wohltuenden Effekt der Abkühlung, wenn nach einer längeren Hitze- oder Trockenperiode endlich anhaltender Regen einsetzt: Innert kürzester Zeit sinken die Umgebungstemperaturen markant, und nicht zuletzt kühlt sich auch der zuvor stark aufgeheizte Boden spürbar ab.
Nicht weniger bedeutend könnte der Einsatz in Entwicklungsländern sein, deren Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten gerade wegen fehlender Niederschläge und chronischen Wassermangels stark eingeschränkt sind. Eine vergleichsweise einfache Technologie, die dort zuverlässig Regen ermöglichen könnte, hätte für Landwirtschaft, Wasserversorgung und Ernährungssicherheit eine kaum zu überschätzende Bedeutung.
Was möglich ist, erfahren wir nicht durch Zweifel allein, sondern indem wir den Mut haben, es zu versuchen.
Dokumentationen nach Ländern
Die Dokumentation «Der Regen-Macher» steht bereits in mehreren länderspezifischen Ausgaben zur Verfügung. Jede Ausgabe berücksichtigt die jeweiligen klimatischen Bedingungen, politischen Strukturen und länderspezifischen Zusammenhänge. Weitere Länder werden laufend ergänzt.
folgen
Fazit & Ausblick
Entscheidend ist nicht die theoretische Debatte allein, sondern die praktische Erprobung unter heutigen klimatischen Bedingungen.
Welche Rolle spiele ich dabei?
Ich bin selbständiger Unternehmer und in der Entwicklung alternativer Stromerzeugung tätig. Bei diesem Projekt geht es mir nicht darum, eine «Regen-Macher-Maschine» zu verkaufen. Die «Maschine» kann man bei mir nicht bestellen. Mir geht es darum, ein Verfahren bekannt zu machen, das uns die Möglichkeit gibt, die zunehmende Regenarmut, längere Trocken- und Hitzeperioden sowie die damit verbundenen Folgen durch gezielte Regenauslösung zu unterbrechen.
Projektbegleitung, Entwicklung und Marketing
Adresse: Schützenfahrstrasse 18, 3115 Gerzensee
E-Mail: jonathan.hertig@bluewin.ch